Die Touren

Tourbeschreibungen

Die Tour-Termine findest du hier


  • Tourstart ist jeweils um 9.30 Uhr mit einer kurzen Einweisung am vereinbarten oder ausgeschriebenen Treffpunkt, Abfahrt um 10 Uhr.
  • Teilnahmekosten pro Motorrad und Tour 29 € (bei größeren Gruppen Preis nach Absprache).
  • Die Mindestteilnehmerzahl pro Tour sind drei Motorräder.
  • Bereits fest terminierte Touren findest du hier, alle Touren werden jedoch auch gerne nach vorheriger Vereinbarung gefahren!
  • Beim Klicken auf eine unterstrichene Tour findet ihr einen Link zur Tourbeschreibung.
  • Und hier geht es zum Kontaktformular!

Von der Ahr zur Mosel, Spessart nach Klotten

Die geführte Motorradtour beginnt beim Hotel Bockshahn in 56746 Spessart, Vulkaneifel und endet beim Hotel zur Post in 56818 Klotten an der Mosel.
Dazwischen liegen über 200 Kilometer Kurven in der Vulkaneifel und an der Mosel.

Die Ahr liegt, genauso wie die Mosel, inmitten des Rheinischen Schiefergebirges, welches an den charakteristischen Gesteinsformationen und aufeinandergetürmten Schieferplatten zu erkennen ist. Viele kleine Flusstäler mit begleitenden Straßen ziehen durch dieses schöne Mittelgebirge.

Erloschene Vulkane und Maare sind hier ebenfalls zu entdecken.

Die Moselregion ist eine der prädestiniertesten Motorradregionen in Deutschland. Der Fluss mäandert durchs tief eingeschnittene Tal, gesäumt von Weinhängen, romantischen Orten, Burgen und serpentinenartigen Straßen. Diese zweigen links und rechts der Mosel in die Moselhöhen ab.

Panoramastraßen oberhalb des Tales schwingen sich kurvenreich am Fluss entlang. Auch die begleitenden Uferstraßen eignen sich hervorragend zum entspannten Cruisen. Und sobald man abbiegt und sich von der Mosel entfernt, beginnt Fahrspaß vom Feinsten. Über alte Bergrennstrecken und Straßen mit korkenzieherartigem Straßenverlauf geht es hinauf in die Eifel. Und wenig später wieder auf Straßen mit den gleichen Eigenschaften hinunter zur Mosel.


DeLuxe Tour – DEutschland und LUXemburg

Diese romantische Zeitreise führt von Bollendorf durch Luxemburg und die Südeifel. Eine kurvenreiche Tour mit romantischen Aus- und Fernblicken. Mit rund 250 km Länge ist dieses eine anspruchsvolle Strecke für geübte Fahrer.

Die zauberhafte Zeitreise beginnt in Bollendorf, unterhalb des Ferschweiler Hochplateaus, am Flüsschen Sauer.

Als erstes geht es in die Luxemburger Schweiz* vorbei an bizarren Felsnasen, bis zum weltbekannten Schiessentümpel.

*In der Zeit der Romantik wurden ansprechende und topografisch bewegte Landschaften mit „Schweiz“ benannt. Diese „Schweizen“ stehen noch heute für eine außergewöhnliche landschaftliche Schönheit.

Weiter führt die Tour entlang der schlängelnden Sauer – im luxemburgischen auch Sûre genannt – auf kurvenreicher Straße durchs gleichnamige Tal. Trutzige Ritterburgen säumen auf strategisch günstigen

Bergkuppen den Weg. Glücklicherweise stören nur sehr wenige Ortschaften den Tourverlauf. Ebenso ist die Verkehrsdichte auf Luxemburgs Straßen ausgesprochen gering.

Im wunderschönen Esch-sur-Sûre begegnen sich alt und modern in nächster Weise. Auf der einen Seite liegt unterhalb der Burgruine der malerische

Ort, auf der anderen Seite liegt der Trinkwasser-Stausee „Lac de la Haute Sûre“ durch den die Sauer fließt.

Weiter führt die Tour über Wiltz nach Nocher. Hier kommen die Kurvenliebhaber, wie schon im Sauertal, voll auf ihre Kosten. Auf rund 10 km Landstraße folgt eine Kurve der anderen.

In Vianden, über diesem schönen Ort thront in rund 500 Metern Höhe die imposante Burg, machen wir natürlich einen Fotostopp. Übrigens gibt es in Vianden den einzigen Sessellift Luxemburgs. Nebenbei bemerkt hat die Stadt Vianden bei der UNESCO die Aufnahme auf die Liste als Weltkulturerbe beantragt.

Schlussendlich geht es durch die wald- und kurvenreiche Südeifel zurück zum Ausgangspunkt nach Bollendorf.


Gutzufus – Die originale Tour mit dem römischen Legionär

Eine Zeitreise, auf 230 km kleinsten Wegen durch die Eifel, zu römischen Relikten der Vergangenheit. Start in Nettersheim, Ende an der A1 (Mechernich). Bauwerke und Sehenswürdigkeiten der Vergangenheit in der Eifel – mit dem Motorrad entdeckt!

Seid ihr bereit, mir, dem Legionär Gutzufus aus Marcomagus, dem heutigen Marmagen in der Eifel, auf eine tolle Tour zu folgen? Inklusive kleinem Prandium mit regionalen und römischen Speisen?

Nach 30 Jahren als Legionär lebe ich heute im Ruhestand und arbeite als Guida, um euch neben den ganzen Sehenswürdigkeiten, noch die vielen Kurven der Eifel entdecken zu lassen. Die geradlinigen Römerstraßen gehören in unserem waldigen Gebiet mittlerweile der Vergangenheit an. Kurvig und schlängelnd müssen wir uns heute fortbewegen, um alles zu entdecken.

Besonders der Verbindungsweg von Colonia Claudia Ara Agrippinensium (Köln) nach Augusta Treverorum (Trier) ist eine stark frequentierte Handelsstraße, an der auch ich kräftig Hand anlegte.

Überall rund um diese(n) Weg(e) werden heute „neue alte“ Reste von uns Römern gefunden. Moderne Satellitenaufnahmen machen es möglich. Alte Gebäude werden genauso aufgespürt, wie sonstige Anlagen, an denen ich kräftig mitgearbeitet habe.

Die Römische Wasserleitung, auch Eifelwasserleitung genannt, von Nettersheim nach Köln, wurde ebenfalls durch uns gebaut. In insgesamt 20 Losen erschufen wir dieses Meisterwerk.

Auf kleinen und kurvigen Wegen erkundet diese Genusstour viele römische Relikte, die teilweise schon 2.000 Jahre alt sind. Die Strecke führt südlich auf Nebenstraßen bis in die Nähe von Bitburg, um dort, mindestens genauso kurvig, wieder gegen Norden zu drehen.

Entlang von Flussläufen gelangt man zur Mittagspausen-Station nahe Gerolstein. Die servierten Gerichte sind mit römischen Namen versehen und munden vorzüglich.

Der Nachmittag beginnt mit schönen Motorradstraßen, die auf Nebenwegen kreuz und quer bis zu weiteren römischen Bauwerken führen.

Die Endstation befindet sich bei Mechernich in der Nähe der Autobahnauffahrt.


Hopfentour von Kopp nach Bollendorf

Bernd Münnich führt vom Wolffhotel in Kopp bei Gerolstein zum Hotel Hauer in Bollendorf an der Luxemburger Grenze.

Wertvolles Gewächs für wertvolles Getränk. Bernd Münnich führt die Motorradfahrer durch eine schöne Eifellandschaft zum Eifler Hopfenanbaugebiet.

Hopfen kommt auch aus der Eifel und nicht nur aus der bayerischen Hallertau. Da staunt der Leser. Hier in der Eifel, wo es so viel gutes Wasser gibt, da wächst auch guter Hopfen auf.

Doch zuerst führt die Tour durchs Gerolsteiner Land. Wegen der geografischen Besonderheiten der Vulkaneifel entsteht durch Kohlensäure vulkanischen Ursprungs auf der einen Seite und dem Dolomitgestein der Felsen auf der anderen Seite, das weltbekannte Gerolsteiner Mineralwasser. Durchschnittlich 3,5 Millionen Flaschen werden hier pro Tag abgefüllt. Anders ausgedrückt entspricht die Menge dem Inhalt von 15.900 Badewannen. Anders ausgedrückt: Die Flaschen einer Tagesproduktion aneinandergereiht umrunden den Bodensee!

Das Gerolsteiner Radteam, ehemals teilgenommen an der Tour de France, ist auf einem „Denkmal“ auf einer großen Verkehsinsel im Ort verewigt.

Und, um wieder bei beim Hopfen zu landen, die Bitburger Brauerei ist an der Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG beteiligt.

Eine lehrreiche Tour durch den Süden der Eifel.


Single-Tracks und Schmugglerpfade

Auf kleinsten Sträßchen durch die Eifel und das belgische Grenzgebiet. Eine interessante Tour auf Pfaden, die das Navi nicht findet. Start am Krewelshof/Eifel an der B266 (A1 Ausfahrt Wisskirchen)

Diese sogenannten „single track roads“ kennen wir aus Schottland. Sie bestehen aus nur einer Fahrbahn. Man muss anhalten, um entgegenkommenden Verkehr passieren zu lassen. Auch in der Eifel gibt es Wege, die so eng sind, dass man stehen bleiben muss, um den Gegenverkehr vorbei zu lassen. Hier wie auch sonst im Alltag der gilt: Zuvorkommenheit und Freundlichkeit sind in diesem Fall ein guter Ratgeber.

Und wie in Schottland überbrückt man die Strecke zwischen den Single-Tracks auch über größere Straßen. Für die Eifel-Tour wurden zur Überbrückung allerdings nur Nebenstraßen ausgewählt.

Im Grenzgebiet zu Belgien sind die Grenzen heute fast fließend. Es gibt aber kleine Wege, die man befahren kann, welche früher von der einheimischen Bevölkerung für Schmuggelzwecke genutzt wurden.

Wir nutzen diese Wege heute, weil wir uns entspannt auf geschichtsträchtigem Gebiet mit dem Motorrad bewegen wollen. Schnelles Rasen ist auf diesen Wegen unmöglich und auch nicht gewollt.

Das Motorrad sollte sicher beherrscht werden können, da es bei Gegenverkehr auch schon mal eng werden kann und weil die winzigen Sträßchen auch schon mal leicht verschmutzt sein können.


Von Koblenz durch die Vordereifel

Tourguide Bernd Münnich führt die Biker auf über 200 km durch die hügelige Vordereifel

Als Vordereifel wird das Gebiet rund um Mayen benannt. Viele imposante Burgen und die weltbekannte Benediktinerabtei Maria Laach sind sehenswerte Bauwerke dieser Region. Die Vulkaneifel lädt auf wenig frequentierten Straßen zum Besuch ein. Die Umgebung der Maare, auch Augen der Eifel genannt, bietet viele waldreiche Strecken. Viele Burgen sind in diesem Teil der Eifel zu sehen. Aber nicht nur dort.

Die Landschaft  ist vulkanischen Ursprungs, was der Motorradfahrer heute noch frohlockend erfahren kann. Ob Serpentinen, langgezogene oder enge Kurven, steile Bergpassagen, flussbegleitende Straßen, enge Täler, waldgesäumte Wege und großzügige Landstraßen. Ein Eldorado für den Motorradfahrer.

Der Nürburgring ist die zentrale Anlaufstelle der meisten Eifelbesucher. Aber auch links und rechts der Rennstrecke macht die „Grüne Hölle“ ihrem Namen alle Ehre. Wuselige Kurvenstrecken, mal breit mal eng, bieten jedem Motorradfahrer individuelle Tour-Möglichkeiten. Auch die meisten Biker-Treffs findet man im Umfeld des Rings.


Winterverscheuchen-Tour in der Eifel.

Start in Blankenheim, Mittagspause in Bollendorf an der Luxemburger Grenze,
Ende in Blankenheim. Länge rund 220 km. In Luxemburg besteht die Möglichkeit zum Tanken, Kaffee- und Tabakeinkauf.

Die Freude über das Ende des motorradlosen Winters ist Kern dieser schönen Tour. Von Blankenheim aus geht es auf kleinen, aber gut ausgebauten Straßen in südwestlicher Richtung in die Schneifel. Der Begriff Schneifel stammt übrigens nicht von Schnee und Eifel ab, sondern begründet sich auf den Begriff „Schneise“. Durch dieses verkehrsärmste Gebiet der Eifel wird sich über den Schwarzen Mann weiter südlich vorgearbeitet.

Nach rund 80 Kilometern quert der Tross in Dasburg die Deutsch/Luxemburger Grenze. Entlang der schlängelnden Sauer folgt die kurvige Straße dem Verlauf des Flusses. Der malerische Burgort Vianden liegt genau auf halber Strecke und lädt zum Fotografieren ein. In Bollendorf wird die Grenzbrücke gequert, um sich beim leckeren Mittagstisch im Hotel Hauer über die gefahrene Strecke auszutauschen.

Nach der Mahlzeit leitet uns die Straße in nördlicher Richtung entlang einiger Bäche und Flüsse kurvenreich nach Gerolstein. Von hier aus wird die Gruppe über viele Nebenstraßen bis zum Ausgangspunkt nach Blankenheim geleitet.


Eau Rouge bis Brünnchen – RaceTrack-Tour

Zwei traditionsreiche Grand-Prix Rennstrecken an einem Tag. Eine zügige Tour, die an der ARAL-Tankstelle in Blankenheim startet, zur Rennstrecke nach Belgien und von dort zum legendären Nürburgring führt. Länge ca. 270 km.

Von Blankenheim aus führt die Route immer nach Westen. Kurvige Eifelstraßen werden zu kurvigen Ardennenstraßen. Eine gute Stunde nach dem Start wird die belgische Rennstrecke erreicht. Dort werden während unserer Pause ein bisschen Benzinluft geschnuppert und ein paar Blicke auf die Rennstrecke geworfen.

Gut 150 Landstraßen-Minuten mit mehr als 100 schlängelnden Kilometern später wird der Nürburgring erreicht. Die belgischen und deutschen Eifelstraßen fahren sich, als wären sie extra für den Motorradfahrer gebaut.

Am Parkplatz beim Brünnchen kann sich jeder über das rege Treiben auf der Nordschleife ein aussagekräftiges Bild machen.

Wer Lust hat, kann hier die geführte Tour beenden und ein Ticket für eine Runde auf der Nordschleife buchen und die Rennatmosphäre auf der Strecke genießen.

Alle anderen Teilnehmer können auf der Abschlussetappe bis zum Ausgangspunkt nach Blankenheim den erlebnisreichen Tag Revue passieren lassen.